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Artikel der KinozuHause Redaktion |
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Triple Play - Die digitale Dreifaltigkeit |
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Von Nick Schreiner, 23.03.2009 |
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Ungefähr 2005 tauchte der Begriff das erste Mal im Marketing auf und ist seitdem mehr oder weniger in aller Munde. Der Begriff bezeichnet "neudeutsch"
die Möglichkeit, Telefon, Internet und Fernsehen aus der Hand eines einzigen Anbieters und damit aus einer einzelnen Dose zu bekommen. Lästiges Jonglieren von
Rechnungen und der sowieso ausufernde Gerätepark inklusive Verkabelungsaufwand werden deutlich reduziert, doch gilt es ein paar Dinge zu beachten. |
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Surfen, Telefonieren, Radio hören, Fernsehen und am regnerischen Wochenende mal eben in der Online-Videothek schauen, wie das Angebot an HD-Filmen aussieht -
alles komfortabel ohne das Sofa verlassen zu müssen. Das klingt sehr verlockend, aber wie kommt man dazu? |
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Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten in den Genuss der digitalen Dreifaltigkeit zu kommen. Entweder man gibt sich vertrauensvoll in die
Hände eines Telefonanbieters und bezieht alle angebotenen Dienste über eine DSL-Leitung oder wählt ein Triple-Play-Paket bei einem Kabelanbieter. Leider
hat man schon in dem ersten Schritt selten die Wahl, die wird in den meisten Fällen direkt vom Wohnort getroffen. Bei den DSL-Anbietern ist die maximale
Geschwindigkeit direkt abhängig von der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle und Triple Play macht erst mit hohen Übertragungsraten richtig Spaß.
Schließlich soll das Fernsehbild nicht leiden, nur weil plötzlich das Telefon klingelt. Ist VDSL mit einer Übertragungsrate von 25 oder 50 Mbit möglich,
sind sogar HDTV-Angebote möglich. Ähnlich sieht es mit den Netzen der Kabelbetreiber aus. Auch wenn der Ausbau und damit die Empfangsbereiche immer weiter
ausgebaut werden, sind nicht immer alle Anbieter und Optionen in allen Regionen verfügbar. Momentan gelingt es weder T-Home, Alice, Kabel Deutschland,
Arcor oder 1&1 - um mal einige große Anbieter zu nennen - Triple Play bundesweit anzubieten. Ein wenig Recherche ist also immer nötig, aber je näher man
einem Ballungszentrum ist, desto größer ist in der Regel das Angebot.
Die Umstellung an sich erfolgt in der Regel schmerzfrei. Bei der Umwandlung eines bestehenden Kabelanschlusses auf Triple Play benötigt man eine neue
Kabeldose mit drei Anschlüssen, ein Kabelmodem und einen Router für die Telefonate. Der besagte Router wird bei DSL auch benötigt, wenn er nicht sogar
schon vorhanden ist. Dann liegt es nur noch am Anbieter, die Dienste freizuschalten. Ansonsten ändert sich nichts, die vorhandene Telefonnummer wird
übernommen. |
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Und was bekommt man dafür? Bei nur geringen preislichen Unterschieden zwischen den einzelnen Angeboten gibt es bei allen großen Anbietern eine Telefon-
und Internetflatrate, reichlich Fernseh- und Radioprogramme hübsch aufbereitet mit einer elektronischen Programmzeitschrift. Sollte das Fernsehprogramm
dann doch mal nichts Spannendes bieten, kann man immer noch online im TV-Archiv stöbern oder Video-on-Demand nutzen, sich aus einer Auswahl an Filmen,
Dokumentationen und Serien online etwas aussuchen und sofort ansehen, ohne das Haus zu verlassen. Die Wiedergabe kann sofort gestartet werden, man
muss also nicht warten, bis die kompletten Daten übertragen worden sind. Die zusätzlich gebuchten Filme stehen für 24 Stunden zum Ansehen zur Verfügung.
Das funktioniert über eine Settop-Box mit integrierter Festplatte, die die Daten von der Online-Videothek speichert und an den angeschlossenen Fernseher
weiterleitet. Damit lässt sich natürlich auch noch mehr anstellen. So bietet T-Home zum Beispiel auch eine Funktion für zeitversetztes Fernsehen. Das
laufende Programm kann jederzeit durch einen Tastendruck unterbrochen werden um zum Beispiel die bestellte Pizza in Empfang zu nehmen. Beim nächsten
Tastendruck geht es weiter, während die Settop-Box im Hintergrund gleichzeitig aufzeichnet und abspielt.
Auf den Geschmack gekommen? Dann einfach über die jeweiligen Angebote in ihrer Region informieren und sich die digitale Dreifaltigkeit ins heimische
Wohnzimmer holen. |
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Weiterführende Links: |
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Entertain von T-Home » |
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Über den Autor dieses Artikels: |
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Nick Schreiner beschäftigt sich seit 2000 journalistisch mit digitaler Unterhaltungselektronik und IT-Produkten vom
MP3-Player über Mainboards bis zum AV-Server oder VoIP-Router.
Nach der Ausbildung zum Onlineredakteur und einem Abstecher in die TV-Branche wechselte er in den Print-Bereich und beschäftigte
sich bei der digital home, HEIMKINO und MP3 Spezial hauptsächlich mit dem Zusammenwachsen von IT und Unterhaltungselektronik.
Seit Ende 2008 ist er selbständig und bietet seine Kenntnisse als Journalist an.
e-Mail: nick.schreiner@t-online.de |
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